Publikationen

Publikationen von Teammitgliedern

Hahn, Hans Peter und Friedemann Neumann (Hrsg.) (2019)

Das neue Zuhause. Haushalt und Alltag nach der Migration. Frankfurt: Campus.

Neumann, Friedemann (2019)

‚‚Kein Läufer, kein Balkon. Eine Phänomenologie des Ankommens in einer (post‐)migrantischen Gesellschaft‘‘. In H. P. Hahn & F. Neumann (Hrsg.), Das neue Zuhause. Haushalt und Alltag nach der Migration. Frankfurt: Campus, S. 141-158.

Neumann, Friedemann und Hans Peter Hahn (2019)

"Between Things. Situating (Post-)Migration and Material Culture in Social Space." In M. Halatcheva-Trapp, G. Montanari, & T. Schlinzig (Hrsg.), Family and Space. Rethinking Family Theory and Empirical Approaches, London: Routledge/Taylor & Francis, S. 34-45..

Neumann, Friedemann (2018)

‚‚Materialität − Referenz − Rhythmus. Einschreibungen, Brüche und Verschiebungen des transkulturellen Alltags‘‘. In H. P. Hahn & F. Neumann (Hrsg.), Dinge als Herausforderung. Bielefeld: transcript, S. 33-48 (open access).

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Weitere Publikationen

Rezension zu Leora Auslander und Tara Zahra: "Objects of War. The Material Culture of Conflict and Displacement"

Welchen spezifischen Zugang zur Vergangenheit ermöglichen Objekte? Welche vergangenen Begebenheiten können sie bezeugen? Wie unterscheidet sich der Aussage-Inhalt materieller Objekte von demjenigen, den Schrift- oder Bildzeugnisse vermitteln? Die Historikerinnen Leora Auslander und Tara Zahra folgen als Herausgeberinnen dem Anspruch, Vergangenheit und Wege der Überlieferung mit objektbasierten Herangehensweisen zu erkunden. Erschienen bei Cornell University Press. Hier gehts zur Rezension.
(Bildquelle).

Dr. Lisa Regazzoni vom Historischen Seminar der Universität Frankfurt hat den Sammelband für hsozkult rezensiert. Besonders nachvollziehbar erlaubt die Autorin einen Einblick in die drei Themenschwerpunkte des Buches, die die Bewegung von Objekten in verschiedenen Gewaltkontexten analysieren und bietet drei Lesarten an. Dabei betrachtet sie die Thesen der Autor*innen kritisch und stellt dennoch fest, dass die Publikation einen wichtigen und vielseitigen Beitrag leistet.
Ausstellungsrezension von "Migration bewegt die Stadt. Perspektiven wechseln" im Münchner Stadtmuseum

München war und ist Einwanderungsstadt. Aus dieser Perspektive erforschen seit 2015 das Münchner Stadtmuseum und das Stadtarchiv München gemeinsam die Geschichte und Gegenwart der bayerischen Landeshauptstadt seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges bis in die Gegenwart. Die Ausstellung ist vom 21. September 2018 bis zum 29. Dezember 2019 zu sehen. Hier gehts zur Rezension.

Der an der Justus-Liebig-Universität Gießen promovierende Historiker und Migrationsforscher Francesco Vizzarri hat die Ausstellung besucht und bespricht sie auf hsozkult wort- und bilderreich. Abschließend benennt er ihr zentrales Element: Durch de-ethnisierende und transkulturelle Ansätze sei die Ausstellung keine 'xenologische' Präsentation von Gegenständen, kein Teil eines Museums, das ein Ort des Wissens und des Diskurses über andere sein will. Vielmehr sei sie als Labor, als 'sozialer Ort' der Begegnung und Diskussion gedacht, als Ort der Inklusion und nicht nur der (reinen) Integration, wo man in einem wahrhaft 'post-migratorischen' Sinne (nach)denken und voneinander lernen könne.
Rezension zu Tim Wolfgarten: "Zur Repräsentation der Anderen"

Was wird über Bilder in Themenausstellungen zu Migration inhaltlich vermittelt und welche Affekte werden über die formale Bildgestaltung aufgerufen? Das sind die zwei zentralen Leitfragen der Studie, für die insgesamt 814 Ausstellungen erhoben wurden. Erschienen im transcript Verlag. Hier gehts zur Rezension.

Violetta Rudolf vom Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam hat die Dissertation, eine erziehungswissenschaftliche Studie, für hsozkult umfassend rezensiert. Ihr Text bietet einen fundierten Einblick und lässt erahnen, dass das vorgestellte Buch auch für fachfremde Lesende eine Bereicherung ist.
Neuerscheinung: Elena Höpfner: "Menschen auf der Flucht und die Bedeutung ihrer Dinge"

Im Rahmen einer qualitativen Studie entwickelt Elena Höpfner nach offenen Interviews mit geflüchteten Menschen eine gegenstandsbezogene Theorie im doppelten Sinne. Sie untersucht, welche Dinge Menschen mit auf die Flucht nehmen und welche Rolle diese Dinge für die Flüchtenden spielen. Erschienen bei Springer VS. Hier gehts zum Inhalt.

Die Ergebnisse der Studie sind ein komplexes (Selbst-)Bild von Geflüchteten innerhalb eines Spannungsfeldes von Autonomie und Heteronomie, einige Einsichten in das komplizierte Verhältnis zwischen Menschen und Dingen sowie ein nuanciertes gesellschaftspolitisches Verständnis von Flucht und flüchtenden Menschen.
Neuer Text von Manuela Bojadžijev und Regina Römhild: "Was kommt nach dem »transnational turn«? Perspektiven für eine kritische Migrationsforschung!"

Die Migrationsforschung hat seit den 1990er Jahren eine grundsätzliche Wende hin zu einer transnationalen Perspektive vollzogen, die nicht nur sie, sondern auch die an ihr beteiligten Disziplinen nachhaltig beeinflusst und verändert hat. Die BERLINER BLÄTTER erscheinen im Panama-Verlag. Hier gehts zur Ausgabe 65/2014.

Kritische Migrationsforschung, muss, so das Berliner Labor Migration, mit einer Kritik der Migrantologie und der von ihr geprägten Kategorien beginnen: Kategorien, die in den authentisch gehaltenen Geschichten der Wissenschaft re/produziert werden und das politische Branding der Bevölkerung nach ethnischen, religiösen oder kulturellen Identitäten erst ermöglichen. Die Autorinnen fordern eine radikale Kritik und werfen gleichzeitig die Frage auf, was von der Migrationsforschung bleibe, wenn jene Kategorien verworfen werden.
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