• Dritte HOSTILE TERRAIN 94/FFM-Veranstaltung: Tödliche Grenzen und aktivistische Interventionen im europäischen Migrationsraum

    Dritte HOSTILE TERRAIN 94/FFM-Veranstaltung: Tödliche Grenzen und aktivistische Interventionen im europäischen Migrationsraum. 18. März, 2021, 19.00 Uhr (Sprache: Englisch)

    Online-Roundtable mit Natalie Gruber (Border Violence Monitoring Network), Charles Heller (Forensic Oceanography) & Jacob Berkson (Alarm Phone)

    Moderation: Valeria Hänsel (Border Monitoring Aegean)

    Das Mittelmeer als eine der am stärksten überwachten Zonen der Welt ist auch eine der tödlichsten. Pushbacks im Mittelmeer und an den Grenzen im EU-Türkei-Migrationsraum führten in den letzten Jahren zu Demütigungen, körperlichen Verletzungen und zum Tod von Tausenden von Migrant*innen. Aktivist*innen problematisieren die Präsenz von Such- und Rettungsorganisationen im Migrationsraum, die nicht eingreifen und Leben retten. Doch ihre Kritik geht auch darüber hinaus, indem sie ihre eigenen Untersuchungen, Such- und Rettungsaktionen und politischen Kampagnen entwickelt haben. In dieser Veranstaltung werden die Referent*innen darüber sprechen, was sie unter Aktivismus und Intervention verstehen, die sich gegen die Grenzgewalt im Mittelmeer richten. Sie werden auch diskutieren, wie man die visuelle Kultur, die räumliche Analyse und das Kartographieren bei der Untersuchung von Todesfällen von Migrant*innen einsetzen kann, wie man mit anderen Aktivist*innen zusammenarbeitet und auf welche Weise verschiedene Aktivist*innen miteinander kommunizieren können, um die Wirkung von strategischen Aktionen auf das Nicht/Handeln staatliche Akteure zu erhöhen.

    Weitere Informationen und Anmeldung für die Veranstaltung hier.

  • Zweite HOSTILE TERRAIN 94/FFM-Veranstaltung: Online Roundtable-Diskussion "Grenzperspektiven aus Afghanistan, Iran & Türkei"

    Zweite HOSTILE TERRAIN 94/FFM-Veranstaltung: Online Roundtable-Diskussion "Grenzperspektiven aus Afghanistan, Iran & Türkei". Treffen mit den Mitwirkenden von "Hostile Terrain 94 Frankfurt". 9. März 2021, um 18 Uhr (Sprache: Englisch)

    Online-Roundtable mit Präsentationen von Ali Sadeqi (Künstler, Iran); Kemal Vural Tarlan (Dokumentarfotograf, Türkei) und Morteza Rezai (Grafikdesigner & Künstler, Iran)

    Weitere Diskutanten: Mostafa Mazari (Fotograf, Iran) Reza Heidari Shahbidak (Fotograf, Afghanistan)

    Moderation: Hilal Alkan (Leibniz-Zentrum Moderner Orient, ZMO)

    Wie wird die Grenzpolitik im Nahen Osten mittels unterschiedliche Ästhetiken gefasst? Dieser Online-Roundtable bringt Künstler*innen aus Afghanistan, dem Iran und der Türkei zusammen, die an der Ausstellung "Hostile Terrain 94 Frankfurt" beteiligt sind. Die Beitragenden, die in den genannten Grenzregionen leben, reflektieren die Auswirkungen geopolitischer Grenzregime auf Länder, Gemeinschaften und das persönliche Lebenswege. In ihren Arbeiten haben sie sich intensiv und kreativ Grenzgebieten auseinandergesetzt, mit Menschen die Grenzen überqueren, weil sie vor Krieg fliehen oder weil sie Nomad*innen sind, aber auch wie Konflikte und sich verändernde Regime Im/Mobilitäten produzieren. Der Roundtable soll einen Austausch darüber ermöglichen, wie sich die Arbeit auf die Grenzrealitäten bezieht und welche verschiedenen Ansätze, Genres und Stile sie in ihren Kunstwerken und Dokumentationen anwenden und entwickeln. Kunst ist nicht nur Repräsentation, sondern vielmehr eine aktive Form der Auseinandersetzung und kann als eine Form des Widerstands und der Intervention in diese Grenzrealitäten dienen.

    Weitere Informationen und Anmeldung für die Veranstaltung hier.

  • Erste HOSTILE TERRAIN 94/FFM online-Diskussion “Von Wüsten zu Ufern”

    Unsere Kolleg*innen H. Pınar Şenoğuz, Malihé Bayat Tork und Friedemann Yi-Neumann sind Organisator*innen der Ausstellung HOSTILE TERRAIN 94 in Frankfurt/ Main. An der Veranstaltung “Von Wüsten zu Ufern: Engagierte Archäologien von Flucht und Migration. Ein amerikanisch-europäischer Dialog über lebensfeindliche Terrains” am 4. März 2021, 18 Uhr, nehmen teil: Prof. Jason de León, Austin E. Shipman, Nicole Smith und Gabriel Canter (University of California/ The Undocumented Migration Project) & Prof. Yannis Hamilakis, Ayşe Şanlı & Darcy Hackley (Brown University). Weitere Informationen und Anmeldung für die Veranstaltung hier.

  • Ausstellung "MOVING THINGS. Zur Materialität von Flucht und Migration"

    Es ist soweit! Wir freuen uns, zu verkünden, dass die Finanzierung für die Ausstellung "Moving Things" steht! Voraussichtlich Ende 2021/ Anfang 2022 (tba) eröffnet sie ihre Tore - als finales Outcome aus unserem Forschungsprojekt!

    Wir freuen uns auf dieses neue Kapitel und arbeiten bereits fleißig am Konzept. Stay tuned!

  • Ringvorlesung "Object Links – Dinge in Beziehung"

    Anfang der Woche, am 19. Oktober 2020, hat unser Mitarbeiter Friedemann Yi-Neumann am Interdisziplinären Zentrum für Mittelalter und Frühneuzeit (IZMF)/IMAREAL der Universität Salzburg einen Vortrag mit dem Titel 'Von Object Links zu Accumulated Dispossessions. Bedingungen und Entdingungen von Flucht und Migration' gehalten. Die Ringvorlesung findet noch bis Ende Januar 2021 statt.

  • Eine Woche noch bis zur EASA Konferenz!

    Die Konferenz der European Association of Social Anthropologists (EASA) findet dieses Jahr online statt. Unser Projekt ist mit dem Panel 105 "The Materiality of Migration: From 'bare necessities' to 'promising things'" vertreten.

  • I FEEL - eine neue Sonderausstellung in Friedland!

    Die Ausstellung des Museums Friedland und des Bündnisses NIEDERSACHSEN PACKT AN "I feel" in der historischen Nissenhütte widmet sich der künstlerischen Verarbeitung von Flucht und Vertreibung. Die Worte "I feel" ziehen sich unausgesprochen durch alle Werke der Ausstellung. Sie stehen für Emotionen, für Verlust und Angst, aber auch für Hoffnung." (Museum Friedland) Hier ist ein virtueller Rundgang durch die Ausstellung und eine Be­trachtung der Galerie möglich. Das Team des Museums Friedland und wir als Projektteam freuen uns sehr über Ihren (digitalen) Besuch!

  • Nach der Konferenz ist vor der Konferenz

    Vom 14.-16. Mai fand die Projektkonferenz "Materializing the Transient" statt. Unterschiedliche online-Formate ermöglichten uns einen bereichernden Autausch mit internationalen Kolleg*innen. Hier finden sich Videos von den Keynote-Vorträgen, das Konferenz-Booklet und Posterpräsentationen. Die nächste Konferenz steht auch schon vor der Tür: die EASA 2020.

  • Die Projektkonferenz im Mai findet online statt!

    Aufgrund der momentanen globalen Situation haben wir uns dazu entschieden, die Projektkonferenz, die vom 13.-16. Mai staffinden wird, in ein online-Format umzugestalten. Diese Webseite wird in den nächsten Wochen zu einer Plattform für die Konferenz erweitert und wird dann u.a. Videos der Keynote-Vorträge und virtuelle Konferenzräume enthalten.

  • Call for Papers: Panel105 auf der EASA-Konferenz 2020 in Lissabon!

    Auf der EASA-Konferenz 2020 in Lissabon wird unser Projekt mit dem Panel105 „The Materiality of Migration: From ‘bare necessities’ to ‘promising things’“ vertreten sein. Der Call for Papers öffnet heute und endet am 20. Januar 2020. Andrea Lauser, Sarah Mallet und Antonie Fuhse sind die Organisatorinnen des Panels und können bei Interesse kontaktiert werden. Bitte beachten Sie, dass die Abstracts auf der EASA-Homepage hochgeladen werden müssen.

  • "Mobile Dinge" in St. Pölten

    Am heutigen Montag, den 11. November ist unser Mitarbeiter Friedemann Yi-Neumann an die FH St. Pölten eingeladen, um dort mit Wissen-schaftler*innen des Projektes
    "Mobile Dinge, Menschen und Ideen" (https://www.mobiledinge.at/) über die Möglichkeiten, Mobilität und Migration aus materieller Perspektive zu untersuchen, zu diskutieren. Dabei wird er auch vorläufige Ergebnisse unseres Projektes vorstellen.

  • Unser Projekt weckt internationales Interesse

    Am 20.09.2019 stellte Professorin Andrea Lauser unser Projekt
    "Zur Materialität von Flucht und Migration“ an der Seoul National University vor. Vor einem interessierten Publikum sprach sie über den Forschungskontext in Deutschland, das Museum in Friedland, die theoretischen Grundlagen und die Ziele und Ambitionen des Projektes.

    Hier können Sie die Präsentation herunterladen.

  • Call for Papers: Projektkonferenz 2020

    Für unsere internationale Projektkonferenz "Materializing the Transient: Ethnographies and Museums in the Study of (Forced) Migration" vom 14. bis 16. Mai 2020 nehmen wir noch Beiträge entgegen, die sich mit den Themen Zeitlichkeit, Methoden, Emotionen, Camps oder mit der Repräsentation von Migration beschäftigen.

    Abstracts (bis 300 Wörter) nimmt das Koordinationsteam noch bis zum 31. Oktober 2019 an. Weitere Infos hier.

  • Unsere Website gibt es jetzt auch auf Englisch!

    Wir freuen uns, heute einen kleinen Relaunch zu präsentieren: unsere Website ist ab sofort zweisprachig (de|en)! Der kleine Umschalt-Button befindet sich oben rechts auf jeder Seite, gleich neben dem Menu. Nach und nach werden alle noch nicht verfügbaren Inhalte übersetzt.

    Wir freuen uns auf und über neue, englischsprachige Besucher*innen und wünschen viel Freude und erkenntnisreiche Momente!

  • Workshop im Stadtlabor

    Im Rahmen des Stadtlabors "Migration bewegt Göttingen“ laden wir am
    27. Juli 2019 von 14 bis 17 Uhr zu einem Workshop zum Thema "Unternehmen Postmigration. Ökonomische Einblicke in die aktuelle Stadtgesellschaft“ im Stadtlabor (Schildweg 1 in Göttingen) ein.

    Der Workshop gibt die Möglichkeit, mit migrantischen und postmigrantischen Unternehmer*innen in Göttingen ins Gespräch zu kommen. Was sind ihre Pläne, Zukunftsvisionen und Perspektiven, welche (spezifischen) Erfahrungen haben sie im Laufe Ihrer Selbststänigkeit gemacht?

    Kommt zahlreich!

  • Workshopbericht "Göttingen als Zufluchtsort"

    Zu dem Workshop, der am 28.06. im Stadtlabor stattfand, haben wir einen kurzen Bericht verfasst, den Sie hier nachlesen können!

  • Der Konferenzbericht ist da

    Unsere Teammitglieder Friedemann Yi-Neumann und Hatice Pınar Şenoğuz waren Anfang Juni als Sprecher*innen beim internationalen Symposium
    "HomING: Displacement, suspension, projections and achievements in making home on the move" im norditalienischen Trient.

    Die beiden haben einen ausführlichen Bericht darüber verfasst, den Sie hier nachlesen können.

  • Workshop im Stadtlabor

    Im Rahmen des Stadtlabors "Migration bewegt Göttingen“ laden wir in Zusammenarbeit mit dem FlüchtlingsCafé Göttingen am
    28. Juni 2019 um 19 Uhr zu einem Workshop zum Thema "Göttingen als Zufluchtsort: Alltagserfahrungen, Kämpfe um Anerkennung und solidarische Netzwerke“ ein.

    Der Workshop gibt Perspektiven Raum, die in den medialen Diskursen wenig Beachtung finden und eröffnet kleine und große Möglichkeiten gegenseitiger Unterstützung, um gemeinsam zu überlegen, was ganz praktisch für ein solidarisches Zusammenleben in Göttingen (und darüber hinaus) notwendig ist.

    Wir freuen uns über Ihren/euren Besuch!

  • Projektkonferenz 2020

    Die Planungen für unsere Projektkonferenz im nächsten Jahr laufen bereits: "Materializing the Transient: Ethnographies and Museums in the Study of (Forced) Migration" beleuchtet vom 14. bis 16. Mai 2020 in verschiedenen Panels das Konferenzthema mit dem Fokus auf Methoden, Emotionen, Camps und die Repräsentation von Migration.

    Eingeladen sind Vorträge, die auf theoretisch fundierten ethnographischen Fallstudien aus der ganzen Welt basieren.

    Der entsprechende Call for Papers wird in Kürze hier veröffentlicht.

  • Wir sind online!

    Es ist soweit!

    Heute stellen wir den Forschungsstand von "Zur Materialität von Flucht und Migration" auf und mit unserer neuen Website vor...
    Von nun an informieren wir Sie hier im News-Bereich regelmäßig über Veranstaltungen, Veröffentlichungen und mehr zum Thema Materialität der Migration.

    Wir laden Sie ein, auf der Website zu stöbern, sich einzulesen, sich treiben zu lassen und uns ein ehrliches Feedback zu geben!
    Manche Bereiche werden noch optimiert.

    Wir wünschen Ihnen und uns viel Spaß damit und hoffen auf ein Wiedersehen!